Zur Corona-Krise

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

im folgenden möchten wir Sie kurz über die organisatorischen Abläufe in unserer Praxis zu Zeiten der Corona-Krise informieren:

Unsere Sprechzeiten bleiben unverändert. Wie bisher auch, bitten wir Sie vor einem Praxisbesuch stets um telefonische Voranmeldung.

Anders als in anderen Praxen, wird es zum Schutze älterer und chronisch kranker Patienten in unserer Praxis keine Infektionssprechstunde geben. Ein gemeinsamer Aufenthalt von älteren oder chronisch kranken Menschen mit Infektsymptomatik zusammen mit potentiell Covid-19-Erkrankten halten wir für unvertretbar. Daher bitten wir nochmals dringlich, die Praxis nicht ohne telefonische Vorankündigung aufzusuchen.

Bei Erkältungssymptomen jeglicher Art ist in jedem Fall eine Vorstellung in der Praxis erforderlich. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf dem Boden einer Ferndiagnose am Telefon ist medizinisch wie ethisch nicht vertretbar.

In dringenden Verdachtsfällen werden unter Berücksichtigung der behördlich vorgegebenen Indikationsstellungen auch in unserer Praxis “Corona-Abstriche” durchgeführt.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei fehlenden Krankheitssymptomen können ausgestellt werden – wir weisen allerdings darauf hin, dass dies bei Quarantäneanordnung des Arbeitgebers formal unzulässig ist.

Längerfristig vereinbarte Termine, wie z.B. Kontrolluntersuchungen, DMP-Termine, Impftermine etc. bleiben zunächst unverändert bestehen. Wir möchten in jedem Fall vermeiden, dass durch die aktuelle Situation die Betreuung unserer Patienten, insbesondere der chronisch kranken Patienten, lückenhaft wird und dadurch potentielle Gesundheitsgefährdungen entstehen.

Durch einen hohen Anspruch an Hygienestandard und Prophylaxe zur Infektionsübertragung sind wir davon überzeugt, das Risiko einer Covid-19-Infektion in unserer Praxis auf ein Minimum reduzieren zu können.

Das Corona-Virus wird bekanntlich durch Schmierinfektion und Tröpfcheninfektion, aber nicht aerogen, d.h. durch die Luft fliegend übertragen. Daher sind im normalen Praxisbetrieb Schutzkittel, Handschuhe und Atemmasken nicht erforderlich – diese Schutzmaßnahmen bleiben besonderen Institutionen, wie Kliniken, Abstrichzentren oder speziellen ambulanten Einrichtungen, wie beispielsweise onkologischen oder radiologischen Praxen vorbehalten.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Prophylaxe der Infektionsübertragung sind:

  • nur mit frisch gewaschenen Händen ins Gesicht greifen

  • von hustenden, niesenden und schnäuzenden Menschen 1,5 m Abstand halten

Herzlichst, Ihr Praxisteam